Halte durch! Ausdauertraining oder Krafttraining?!

„Ich mach keine Ausdauereinheiten, denn dann schrumpft mein Bizeps!“ IMG_2355Solche Aussagen kenne ich zu genüge. Viele Hobbykraftsportler und 2-Hand-Coaches kennen sich im Krafttraining mehr oder weniger gut aus. Doch Ausdauertraining wird oft verallgemeinert und von solchen Fachmännern auf ‚langweilig‘ reduziert. Doch was passiert Muskulär, wenn Kraftsportler ihren Trainingsplan mit Cardio-/ Ausdauereinheiten zusätzlich bestücken? Ausdauertraining stärkt die „Ermüdigungswiderstandsfähigkeit“ des Körpers. Das hört sich nicht mehr so Kontrovers zum Krafttraining an. Es schütz dich unter folgenden Symptomen verfrüht zu leiden: Leistungsabfall Glykogenverarmung Laktatanstieg Koordinationsstörungen Erhöhter PH-Wert Hormonspieglveränderungen verlängerte Refräktarzeit ( Zeit zwischen den Aktionspotentialen) All diese Symptome sind sehr hinderlich, wenn man (Kraft-)Sport oder Fitness betreibt. Durch das Ausdauertraining kann eine höhere und vor allem eine längere Leistungsfähigkeit geschaffen werden, die durch die gesteigerte aerobe Energiebereitstellung erzeugt wird. Was bedeutet das? Durch das Training gibt es eine dimensionale Veränderung der arteriellen Gefäße im Muskel ( vgl. Huonker 1999). Die Austauschfläche zwischen den Kapillaren und der Muskelfaser wird vergrößert, dadurch können mehr Mitochondrien mit Sauerstoff hin und her wandern und den Muskel versorgen. („Verbesserte Kapillarisierung“) Obwohl es eine dimensionale Veränderung gibt, bedeutet das nicht, dass sich der Querschnitt des Muskels vergrößert. Also stimmt es schon, das der Bizeps nicht wächst. Jedoch, wird er dadurch auch nicht kleiner. Die Muskelfasern sind Leistungsfähiger, das z.B. im Kraftsport nur vom Vorteil sein kann. In Ruhe, vor der Körperlichen Arbeit ( Training) kommt es zu ungünstigen Verteilungen von Nähstoffen im Körper, die jedoch durch das Ausdauertraining behoben und die Nährstoffversorgung des Muskeln verbessert. Im Muskel landen die Nährstoffe, die durch die Nahrung aufgenommen und durch das Blut im Körper verteilt werden, vermehrt. Wer logisch Denken kann, schließt darauf, dass solch ein Effekt sich ebenfalls positiv auf das Krafttraining auswirkt. Man sollte das Ausdauertraining nicht verteufeln und es auch nicht übertreiben. Das Maß ist auch hier die elementare Basis zum Erfolg. Welche Arten von Ausdauer es gibt. , findest du in unserem nächsten Blogeintrag: „Lauf Forest lauf! Doch nur wie lange?-Unterschiede im Ausdauertraining!“ Danke fürs teilen, sharen und verstehen.